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- G40 RS 2 Lader mit VWM Konturen am Verdränger (!!!) -

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#1: G40 RS 2 Lader mit VWM Konturen am Verdränger (!!!) Autor: Dr.Kenko BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2013 10:09 pm
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Hallo.

Ein sehr guter Freund von mir, mit welchem ich des öfteren am Basteln bin, hatte die Idee, einen G40 Lader/Verdränger mit den Bekannten G60 VWM Lader/Verdränger Konturen zu versehen. Was bedeutet, den Winkel der Verdrängerwände am Ansaugbereich zu erhöhen und so einen höheren Luftmengengehalt zu fördern. Zudem sei gesagt, dass dieses Vorhaben anfangs nur als "Test" fungierte und eine wirkliche Funktion zu 50% unsicher erschien. Der Versuch war es aber dennoch wert.

Wir begannen also damit, Teile dafür zu beschaffen. Mehrere Einlass- bzw. Auslasshälften und ein oder zwei gute Verdränger mussten her.




Zum Glück hatten wir auch einen Verdränger dabei, welcher an den Ansaugenden bereits ausgewaschen, weiter innen aber noch außerordentlich gut war.



Bevor wir mit der Verdrängerbearbeitung begannen, bearbeiteten wir erstmal die Ein/Auslasshälften für die entsprechende RS 2 Bezeichnung.

Wir entschieden uns auf der Auslasshälfte nur zwei Stege zu entfernen. Da wir nicht ausschließen konnten, dass das gesammte Ergebnis einwandfrei funktionierte, wollten wir für den ersten Test nicht weiter gehen um auch eine gewisse Stabilität zu bewahren, sofern wir (damals noch denkbar) mit einen äußerst kleinem Laderrad fahren wollten. Wir gingen von einer LR Größe von max. 68 mm aus und wären vielleicht noch niedriger gegangen um eine gewisse Leistung zu erhalten, aber dazu später mehr.



Die Stege werden sauber und bündig zum Material (umliegend) ausgetrennt und mit einem Dremel möglichst geglättet. Dabei ist auf sehr hohe Sauberkeit nach der Verarbeitung zu achten, doch es dürfte klar sein, das Metallspäne im Lader nichts zu suchen hat^^



Hier ein paar Bilder nachdem wir die Stege entfernt hatten.











Anschließend öffneten wir die Nebenkanäle um eine noch höhere Luftmengenförderung zu erreichen. Denn im Grunde war das größte Ziel (neben der eigentlichen Funktion) die Luftmenge zu steigern.



Die Nebenkanäle werden im Ansaugbereich sowie am Kanalauslaufende aufgefeilt/gedremelt. Dabei ist hier besonders darauf zu achten NICHT die Dichtführungen der umliegenden Wände zu berühren.









Kommen wir zum Verdränger und dem wohl riskantesten Eingriff.

Die Dichtwände der Einlass/Ansaugbereiche des Verdrängers müssen spitzer gestellt werden. Dabei erhöht sich die gegebene Ansaugfläche um ein beachtliches Maß. Es sollte allerdings klar sein, dass der Schnitt, durch die bestehenden Dichtleistenführungen führt und diese anschließend neu abgedichtet werden müssen.



Der Winkel wurde auf 130° erweitert.



Hier nochmal eine Gegenüberstellung.



Neben den Luftauslassöffnungen im Inneren des Verdrängers wurden zwei zusätzliche Bohrungen angebracht um die nun erhöhte, angesaugt Luftmenge auch problemlos nach dem Verdichten abzugeben und zum Ladeluftkühler weiter zuführen.





Die nun enstandenen, offenen Dichtleistenausläufe werden "Gestiftet". Das heist es wird eine Bohrung eingefügt und ein Stift (Oder Nagel ohne Kopf) eingebracht und mit Locktide (Superkleber) verklebt.



Anschließend überdecken wir die Enden mit Flüssigmetall. Das ist eine Art Zwei-Komponenten-Kleber der nach dem Aushärten spanend zu bearbeiten ist.



Er wird angerührt und muss möglichst zügig verarbeitet werden.



Anschließend wird das Flüssigmetall auf die Enden aufgetragen und die gesetzten Stifte müssen komplett abgedeckt sein, dürfen also nicht mehr sichtbar sein. Besonders am äuseren Ende muss gut gedichtet werden, sodass die Stifte, so stabil sie auch sein mögen, keine Möglichkeit haben, sich zu winden oder zu biegen. Die Hitze innerhalb des Laders kann sehr hoch werden und stramme Dichtleisten dehnen sich unter Umständen oder ziehen sich zusammen. (Kennt man ja)









Was man nun auf den Bildern nicht sieht, ist, dass die Konturen glatt nachgefeilt werden müssen. Es ist unbedingt zu vermeiden, dass es überstehendes Material des Klebers/Flüssigmetalls gibt. Das heist, die geklebten Enden müssen auf höhe der Dichtleistenführungen runtergefeilt werden, sowie an den beiden Seiten und an der äußeren Konturseite.

Da nun alles fertig war, wurde der Lader mit neuen Dichtleisten ausgestattet, die Federleisten wurden nachgespannt, alle Dichtleisten wurden nach dem Einsetzen mit Klüberfett leicht mit den Fingern bestrichen, sodass eine dünne Schicht vorhanden war. Die Verdränger/Laderwände wurden nicht gefettet, nur die Dichtleisten auf Verdränger und Gehäusehälften.




Zum Test:

Für den Test musste ja nun einer sein Auto "opfern". Also habe ich meinen SLS Lader beiseite gepackt, ein frisches Splittersieb verbaut und den neuen Lader eingebaut. Zu beginn wollten wir den Lader nur mit dem Standart Laderrad fahren, also 75mm Durchmesser.

Zum eigentlichen Testen war vorerst nur eine Fahrt von 500 KM ohne Druckaufbau vorgesehen. Da ich nun sehr lange Strecken zur Arbeit fahre, war dies kein Problem für mich.

Nachdem ersten Starten viel sofort das Geräusch auf, was dieser Lader von sich gibt. Es ist ein unglaubliches, tiefes wummern. Bei 2500 U/min ist es bereits beachtlich laut und hatte ein sehr neues, ungekanntes Geräusch zur Folge. Ich selber sowie mein Kumpel sind langjährige G40 Fahrer (er auch G60, auch RS2++), aber so ein Geräusch war durchaus neu.

Die 500 KM verliefen ohne Probleme. Nachdem diese nun vorüber waren, bekann der interessante Part: Druckaufbau.

Mein SLS Lader machte mit einem 68'er LR bei 2500 U/min bereits 0.8 Bar Ladedruck, stieg bei 6500 U/min auf 1.1 Bar an. Der (wir nennen ihn nun einfach so) VWM Lader bei 2500 U/min lag mit dem 75 LR bereits bei 0.55 Bar und stieg weiter.

Soweit so gut. Nach nun ca. 5000 KM mit diesem Lader: Bei 2500 U/min starten wir mit dem 75 LR bei 0.6 Bar, bei 3500 U/min 0.7 Bar und bei 6500 U/min unglaubliche 0.9 Bar Ladedruck (75mm LR!!!!!!!). Dabei ist die Beschleunigung gleichwertig mit der, wenn ich meinen SLS Lader mit 68'er LR fahre. Der SLS drückt zwar weiter unten mehr, in oberen Drehzahlen ist der VWM aber brachialer... zumal der momentane Chip eine Abriegelung bei 7200 U/min hat. Der Anstieg in den letzten 500 U/min ist so hoch, da er vermutlich bei 7000 U/min auf 1.0 Bar ansteigen kann...

Es gab selbst nach diesen 5000 KM (inzwischen mehr) keine Probleme. Der Ladedruck ist wie gesagt sehr hoch (für ein 75'er LR), kein Öl im Lader oder sonstige Beschwerden.

Mein Auto ist ein Polo 2F Steilheck. PY, original Ladeluftkühler, Chiptuning. Der Kat ist leer. Aufgrund des neuen, brachialen Sounds, aber auch des ordentlichen Ladedrucks, habe ich noch keinen Grund gesehen, ein kleineres LR zu fahren.

Was wir uns nun wundern, ist, ob es in irgendeiner Weise Vergleichswerte gibt. Habt ihr vielleicht selber solche Erfahrungen gemacht? Was haltet ihr davon (und bitte, wir wissen selber wie hirnrissig es ist, einen Verdränger in Stücke zu sägen, dazu will ich aber nichts mehr hören Grinser )

Bitte teilt uns eure Meinungen dazu mit. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

Doc[/img]

#2:  Autor: G-nuchWohnort: Thüringen BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2013 10:37 pm
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Also ich find es überaus interessant und erstaunlich hinzu !!!

Sinn -Unsinn hin oder her, aber euch so eine Arbeit und Zeit mit so einer Idee zu machen, finde ich grandios !!! 1A

Das ihr nicht falsch liegt, zeigt euch das Ergebniss !!! Weiter so !!

Hale uns weiterhin auf dem laufenden, und nen Video vom "...brachialen Sound" wäre geil !!!!!!!!! Lachen Grinser

Gruß Rene

#3:  Autor: g40-brinkiWohnort: kirchhundem BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2013 10:44 pm
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die idee mit dem verdränger hatte ich auch mal hab mich aber nie getraut da einen verdränger zu zerschneiden für bin beeindruckt von der genauen bebilderten dokumentation würd mich mal interessieren was der mit nem kleinen laderrad drückt Cool
#4:  Autor: polog4ever BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2013 10:47 pm
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D A N K E !

......für diese schön zu lesende und gut bebilderte Arbeit. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen meinen Vedränger derart zu bearbeiten, aber der Erfolg gibt Euch Recht!!

Hut ab und weiter so

Gruss
Andre

#5:  Autor: Dirk H.Wohnort: Wriedel BeitragVerfasst am: Mi Feb 27, 2013 11:27 pm
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Ich Danke Dr Kenko auch vielmals das er seinen G immer für solche sachen zur verfügung stellt!!! War auf jeden fall ein krasser schrauber tag!!! Very Happy
#6:  Autor: InterWohnort: Garbsen BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 12:24 am
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Sehr interessant. Nun stellt sich aber die Frage, ob eine Änderung des Winkels (flacher/steiler) innen am Auslaß auch noch etwas bringen würde.
#7:  Autor: Dirk H.Wohnort: Wriedel BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 12:31 am
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Haben da auch schon dran gedacht aber leider ist die möglichkeit der bearbeitung mit normalen Hausmitteln nicht machbar. Bei sowas währe ne fräse sehr hilfreich,auch was das bearbeiten des neben kanals betifft.
#8:  Autor: InterWohnort: Garbsen BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 12:40 am
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Da hast du wohl Recht. Mit einem Dremel kommt man da wohl nicht mehr richtig ran.
#9:  Autor: Dr.Kenko BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 8:50 pm
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Hallo,

erstmal vielen Dank für eure tolle Anteilnahme hier. Hatte mit grauenhafter Kritik gerechnet wie wir denn auf solche Ideen kommen würden Grinser

Ich werde demnächst einmal ein richtiges Video davon machen. Momentan kann ich euch daher leider nur ein paar Aufnahmen von verschiedenen Fahrten zeigen, Leider hat SoundCloud so einige Höhen aus dem Soundfile genommen, dennoch bringt es den tiefen klang schon mal ansatzweise gut rüber.

https://soundcloud.com/lordjarhead/g40-rs-2-vwm-verdr-nger

Dabei bitte folgende Informationen beachten: Die ersten 20 Sekunden klingen etwas verwirrend da mein aktueller Chip + Wetter dem Auto im Kaltzustand eindeutig zuviel Sprit zuführen. Zudem ist der Kat wie erwähnt leer.

Ab 21 Sekunden kann man die "goldene Drehzahl" von 2500 U/min höhren, wo der Lader seinen schönsten Klang hat.

Ab 45 Sekunden dann eine Fahrt (Motor Warm, ist klar!). Zudem sei gesagt, dass der Bypassschlauch geöffnet ist um eventuelles Öl in der Ladeluft zu prüfen. Daher das Geräusch, ihr werden wissen welches^^

Ab 52 Sekunden der dritte auf den vierten Gang, Schaltung bei ca. 5900 U/Min. Danach kurz noch in den fünften Gang.

Und ab 1.10 Min nochmal ein ruhiges reinrollen in ein Dorf :P

Und ja, ich habe des öfteren Abends mal Kopfschmerzen! Grinser

Danke euch soweit.

Doc

#10:  Autor: Polo32fgtWohnort: Horst BeitragVerfasst am: Fr März 01, 2013 10:37 am
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Aufjedenfall eine geile Idee. Ich würd gleich ein Patent anmelden Grinser
#11:  Autor: Christofer B.Wohnort: Sankt Augustin BeitragVerfasst am: So März 03, 2013 7:30 pm
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klasse Idee, wirklich sehr interessant 1A
weiter so und viel Erfolg beim Testen!!!

#12: Mahlzeit! Autor: Turbinenrad81Wohnort: Templin BeitragVerfasst am: Sa März 23, 2013 9:47 am
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kuhle Sache Grinser

MFG
Demis

#13: klasse arbeit Autor: hypertoxicWohnort: meerbusch BeitragVerfasst am: Sa März 23, 2013 3:08 pm
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echt super durchgeführt und geil dokumentiert 1A 1A 1A

und klingt sexy der vwm Cool

liebe grüße

frank

#14:  Autor: DellenWohnort: 47xxx BeitragVerfasst am: Sa März 23, 2013 11:25 pm
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Ihr habt ja ein ganzes Bündel Maßnahmen durchgeführt, und anscheinend mit großem Erfolg, aber es wäre doch ganz nützlich zu wissen, mit welchem Anteil die einzelnen Schritte daran beteiligt waren.

Deshalb würde mich interessieren, welchen Effekt Euer beschnittener Verdränger in einem unbearbeitetem Gehäuse bewirkt. Und umgekehrt, wieviel das bearbeitete Gehäuse mit Serien-Verdränger leistet.

#15:  Autor: Dirk H.Wohnort: Wriedel BeitragVerfasst am: So März 24, 2013 9:02 pm
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Habe ich mit Kenko auch schon überlegt. Aber man müsste sich dann noch mindestens 2 weitere lader besorgen,weil einbauen,fahren dann wieder zerlegen ,umbauen mal wieder gefahr laufen wedi's zu zerballern
, wieder fahren das ist auf dauer sehr Zeitraubend und etwas geld geht doch auch flöten! Kann aber aus eigener erfahrung sagen, mit meinem Winter g ,daß ich durch die bearbeitung eines verdrängers ,den manche in schrott geschmissen hätten, weil mindestens die hälfte der leistenführung auf der einlassseite fehlt mit 68er alurad bei 6000 upm 0,6 bar habe und die gehäuse sind nicht bearbeitet. Und das auto geht gefühlt gut zur sache! ist allerding ein AAV motor mit nz kopf. auf jeden fall werden wir die sache weiter in angriff nehmen Very Happy

#16:  Autor: Dirk H.Wohnort: Wriedel BeitragVerfasst am: Mo März 25, 2013 9:03 pm
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Eigendlich müsste man ja nur noch einen lader mit Vwm verdränger bauen! erfahrungen mit aufgeweiteten kanälen gibt es ja zur genüge! mehr wie 1,2 bar sind mit 68er rad bei rs bearbeitung meist ja nicht drin! also nur noch einen bauen mit Vwm verdränger ohne gehäuse bearbeitung. wobei meine erfahrung sagt das man sobalt man stege entfernt nen sanfteren druckanstieg beobachten kann! Frage?
#17: Mahlzeit! Autor: Turbinenrad81Wohnort: Templin BeitragVerfasst am: Di März 26, 2013 1:53 pm
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also ich bin damals im gefrästen Lader mit originalem Ladedrad und Chip 1,1 Bar gefahren und meine Kumpels mit G60 fahren bis zu 1,2 Bar. Da bin ich mal gespannt was so nen Verdränger noch dazu bringt.

MFG
Demis

#18:  Autor: Dirk H.Wohnort: Wriedel BeitragVerfasst am: Di März 26, 2013 5:22 pm
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Mal sehen was da noch kommt! aber ich glaube nicht das der druck über
1,1 bar steigen wird mit 68er rad aber das ist ja auch nicht das ziel.Mein hintergedanke ist einfach das man mit der schaufel geometrie nur mehr luft ansaugen könnte. viel druck bedeutet ja nicht automatisch mehr leistung! Leider ist es fast ein ding der unmöglichkeit zu messen ob wirklich mehr luft gefördert wird. Hatte schon drüber nachgedacht nen LH mengenmesser einzubauen um dann anhand von wiederstandswerten was sehen zu können aber irgendwan kann man es auch übertreiben.Optimal währe es wenn wir mit 75er rad bei 6000 upm 1 bar zustande bringen! Und bis das soweit ist werden wir weiter schrauben! Und immer dran denken: ist alles nur Hobby und spass an der freude! Lachen

#19:  Autor: f.town g40Wohnort: Falkensee (bei Berlin) BeitragVerfasst am: Fr März 29, 2013 8:41 pm
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Super Sache Achtung!
Mir fällt da ein, dass ich auch noch nen Lader liegen habe Grinser
Hört sich tauglich an die ganze Sache und schön dokumentiert.

#20:  Autor: Dr.Kenko BeitragVerfasst am: Mi Apr 10, 2013 7:29 pm
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f.town g40 hat folgendes geschrieben:
Super Sache Achtung!
Mir fällt da ein, dass ich auch noch nen Lader liegen habe Grinser
Hört sich tauglich an die ganze Sache und schön dokumentiert.


Zudem sollte natürlich gesagt sein, dass dieses komplette Vorhaben nicht unbedingt gleich Mehrleistung mit sich bringt. Man muss bedenken, dass wir diesen G-Lader nun nur mit einem 75'er Laderrad fahren.

Denn entgegen der allgemeinen Meinung wollen wir nicht "zwangsweise" mehr Leistung erreichen, das eigentliche Prinzip und die Funktion war hier eher im Mittelpunkt und, was mich persönlich am meisten freut, der Klang und die verwendung des 75'er LR bei "nahezu" gleichbleibender Leistung im gegensatz zu meinen (Beiseite gelegten Ersatz-) SLS Lader mit 68'er LR.

Die Leistung ist verwunderlich und fühlt sich, ich sage mal "komisch" an. Der Druck ist nicht so hoch wie mit nem 68'er LR, ist klar. Wenn man das Gas voll durchtritt macht er keinen Ruck nach Vorne wie der SLS Lader, kommt aber wesentlich schneller auf wesentlich höhere Geschwindigkeiten.

Mit meinem SLS Lader bin ich sellten mal 200 KM/H gefahren, da es mir 1. der Weg dahin zu lange dauerte und ich immer die Angst hatte, er kotzt mir eine blaue Wand hinten raus oder so und 2. ich irgendwie nicht das Bedürfniss hatte, mich lange da oben aufzuhalten nur um zu sehen bis wohin er kommt.

Ich bin mit dem SLS 68'er nie mehr als 200 oder 205 gefahren. Mit dem "VWM" mache ich das Regelmässig, da ich einen Chip fahre der bis 7200 U/1min macht, kann ich auch 250 KM/H (oder mehr, weis nicht wo das Getriebe zerreist Smile ) (Ich weis, klingt übertrieben, aber mit nem 68'er auf nem RS2 Lader hatte Dirk auch 242 geschaft, oder waren es 241?) fahren aber komme auch wesentlich schneller dahin.

Dennoch fühlt es sich nicht zwangsweise kräftiger an. Bei dieser Kombination, so wie VW sie damals fuhr (aber auch mit 11.000 U/1min auf 58'er LR oder sowas) mag das höllisch abgegangen sein. Aber wir wollen ja alltagtauglich bleiben Smile Daher sei gesagt, dass der kräftige Druck bei niedrigen Drehzahlen geringer ausfällt aber je mehr Drehzahl, je brachialer geht er ab Blinzeln Und im Durchlauf, von normaler auf sehr hohe Geschwindigkeit, ist das Gerät einfach was anderes. Selbes Auto, selbe Abstimmung, selber Chip, es wurd nichts verändert. Ich weis noch, letzten Sonntag. Ich hatte mich gewundert warum ich die riesigen Risse in der Panzerringstraße nicht mehr im Fahrwerk spürt... weil ich mit 240 einfach drüber hinwegflog :P

Doc

PS:

Mir ist eines seit der letzten Wartung (Sprich Öffnen, Check, Lagerprüfung, Dichtleisten neu, Wellendichtringe neu (Mit Laufrichtungsausrichtung), neu gefettet und wieder zusammen) aufgefallen, das er bei ca. 5000 Umdrehungen einen Schlagartigen Druckverlust laut Anzeige macht. Man fährt und beschleunigt Vollgas, bei 4900 U/1min geht der Ladedruck auf einmal um ca. 0.1 - 0.15 Bar runter, steigt dann aber wieder bei 5500 U/1min an Oo

Hätte jemand eine Idee oder vielleicht schonmal etwas ähnliches erlebt? Wäre interessant, dass zu wissen bevor wir den Lader das nächste mal auseinander ruppen Smile

Doc

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